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Schulung für Demenzbegleiter hat noch Plätze frei

 

Start am 16. Januar im Martin-Luther-Haus

Es sind nicht nur der verbummelte Haustürschlüssel oder der vergessene Name. Demenz hat die unterschiedlichsten Facetten und stellt Schritt für Schritt das Leben auf den Kopf – auch für die Angehörigen. Ohne Hilfe ist der Alltag für alle Beteiligten deshalb irgendwann meist kaum noch zu bewältigen. Genau hier setzt deshalb ein Kurs der Diakonie Ruhr-Hellweg an, der am 16. Januar im Martin-Luther-Haus der Ev. Kirchengemeinde Unna beginnt. Hier sind noch einige wenige Plätze frei.

Bis in den April hinein werden alle Teilnehmer zu Begleitern von Demenzerkrankten ausgebildet. Jochen Laible als Koordinator für die Demenzbegleiterausbildung sowie weitere Fachleute etwa vom Perthes-Haus in Holzwickede vermitteln wichtiges Fachwissen in Theorie und Praxis, um Erkrankte und Angehörige im Alltag zu entlasten. Immer montags stehen deshalb von 16 bis 19 Uhr wichtige Themen wie Grundlagen über das Krankheitsbild und Krankheitsstadien, Therapiemöglichkeiten oder über das Empfinden der Demenzerkrankten auf dem Stundenplan. Hilfen zur Kommunikation, rechtliche Grundlagen und Biografiearbeit sind weitere Ausbildungsinhalte, die am Ende mit einem Zertifikat belohnt werden.

Wer möchte, kann sich nach Abschluss des Kurses dem Netzwerk für ehrenamtliche Betreuer von Demenzerkrankten der Diakonie Ruhr-Hellweg anschließen. Hier werden die ausgebildeten Fachleute in hilfebedürftige Familien vermittelt, um dort die Angehörigen zu entlasten und bei einer optimalen Betreuung der Erkrankten zu helfen. Der Kurs ist ein Kooperationsangebot von Diakonie Ruhr-Hellweg, der Ev. Kirchengemeinde Unna sowie des Perthes-Hauses in Holzwickede und wird von der Barmer GEK gefördert. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Anmeldungen bei Jochen Laible unter Tel. 02303 25024240 oder jlaible@diakonie-ruhr-hellweg.de.