Stark für andere
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AG Wohlfahrt diskutiert mit MdB über brennende Sozial-Themen
Vor allem die zukünftige Finanzierung angesichts von Sparmaßnahmen bereitet Sorgen
In Berlin wird der Rotstift angesetzt. Grund genug für Axel Wohlmeiner als Regionalvertreter der Diakonie Ruhr-Hellweg für den Kreis Soest, sich Sorgen zu machen. Denn er spürt täglich die Auswirkungen der politisch verordneten Sparmaßnahmen im sozialen Bereich. Nicht nur er. Auch die übrigen Mitglieder der AG Wohlfahrt in Soest haben unter den Einsparungen zu leiden. Da kam der Besuch des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte im Haus der Diakonie in Soest genau richtig. Er ist außerdem Haushaltspolitiker und trägt wirtschaftspolitische Entscheidungen in den entsprechenden politischen Gremien mit.
Die Liste der Themen, die Axel Wohlmeiner und seinen Kollegen der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas und des Roten Kreuzes auf der Seele lagen, ist lang. Überall geht es um das fehlende Geld, künftige Finanzierungen. Die Wurzel vieler Übel sei die Verteilung finanzieller Mittel zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Schulte-Drüggelte wies auf die Gründung einer Kommission aus Vertretern aller drei Ebenen hin, die rasch Vorschläge erarbeiten soll, um letztlich auch den Kommunen eine möglichst große Planungssicherheit zu gewährleisten.
Die geplanten Änderungen bei der Wehrpflicht und ihre nachhaltigen Auswirkungen auf den Zivildienst standen ebenso auf der Tagesordnung wie das Thema Bildung – von integrativen Schulsystemen, Sprachförderung schon im Kindergarten bis zum Nutzen interkultureller Fähigkeiten für Unternehmen und Arbeitgeber. Diskutiert wurde aber auch über die zukünftige Gestaltung der Arbeitsmarktpolitik sowie die berufliche Integration Schwerbehinderter. Außerdem machen sich die Mitglieder der AG Wohlfahrt Sorgen über die weitere Entwicklung des Elterngeldes, der integrativen Jugendsozialarbeit und über den Ausbau der Kindertagesstätten für Kinder unter drei Jahren.
Bernhard Schulte-Drüggelte hatte also einige Punkte, die mit nach Berlin und in den Plenarsaal nehmen konnte.
