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Ungewöhnlicher Ausflug hat im "Haus zum Guten Hirten" schon Tradition

Altenheimbewohner erkunden das Sauerland zu Land und zu Wasser

 

Das war nicht einfach nur ein Ausflug. Was die Senioren, ihre Angehörigen, die Betreuer, Pflegerinnen und Praktikanten des Altenheims „Haus zum Guten Hirten“ der Diakonie Ruhr-Hellweg erlebten, war ein waschechtes Ereignis. Das begann mit einer Busfahrt, mündete auf einem Dampfer und gipfelte schließlich beim gemeinsamen Kaffeetrinken und gemeinsamen Gesang alter Volkslieder. Möglich machte das der „Förderkreis Haus zum Guten Hirten“.

Der lud kurzerhand 50 Menschen aus dem Altenheim ein, gemeinsam einen spannenden Tag am Sorpesee zu verbringen. Schon vom Ufer aus genossen die Senioren den Blick auf das idyllische Panorama, das sich vor ihnen auftat. Schließlich legte der Dampfer an und nahm die munteren Ausflügler mit auf eine Rundfahrt über die Sorpe. Die frische Seeluft und das tolle Wetter inspirierten alle zum gemeinsamen Gesang alter Lieder. Beim abschließenden Kaffeetrinken im „Seehof“ hatte man sich dann einiges zu erzählen. Denn: „Das Sauerland ist sehr schön, hier war ich früher auch oft“, stellte mancher aus der Ausflugsgruppe fest. Andere waren mehr als nur begeistert: „Davon kann ich meinen Kindern erzählen!“

Der Förderkreis im „Haus zum Guten Hirten“ engagiert sich nicht nur in dieser Form für die Bewohner. Unter dem Vorsitz von Angela Hesse sorgt er auch für die Umsetzung interessanter Demenz-Projekte oder für die Anschaffung von Materialien, die solche Projekte überhaupt erst möglich machen. Dazu zählen die Männerwerkstatt, ein eigener Koch- und Snoezelen-Wagen sowie Spiele und Materialien zur Betreuung und Beschäftigung.