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Ev. Kirchengemeinde Wietzendorf reiste nach Spiekeroog

Wo der Strand zum Riesenspielplatz wird und die Seele auftanken kann

 

Der fünfjährige Lennard holt sich ein weiteres Brötchen vom reichhaltigen Frühstücksbuffet. Schließlich wartet noch ein gewaltiges Sandburgenprojekt am Strand auf ihn und dafür muss er gestärkt sein. Gemeinsam mit weiteren 14 Kindern und neun Erwachsenen aus der Ev. Kirchengemeinde Wietzendorf erlebt er spannende und erholsame Ferientage auf Spiekeroog. Bei strahlendem Sonnenschein erklären sie den Weststrand auf Spiekeroog zum großen Spielplatz. Sie lassen Drachensteigen, spielen Beach-Volleyball und natürlich fehlt zur Weltmeisterschaftszeit auch ein Fußball nicht.

Ob zwei oder 15 Jahre: Jeder findet seinen Platz, wenn es darum geht, die Burg vor der Flut zu verteidigen. „Uns geht es vor allem um das Gemeinschaftserlebnis und darum, dass die Kinder Spaß haben und lernen, Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht zu üben“, erklärt Pfarrer Achim Blackstein, Leiter der Familienfreizeit. Den Eltern gefällt vor allem, dass der Gameboy in diesem Urlaub keine große Rolle spielt, weil sich immer ein Spielpartner findet oder die Seilbahn auf dem hauseigenen Spielplatz lockt. Gemeinsam fiebert man natürlich auch mit der deutschen Mannschaft. Bietet doch der Flatscreen Fernseher im Pavillon beste Voraussetzungen fürs Public viewing. Zur Freude der Kinder verteilt Hausleitung Manfred Berg bereits am Mittagstisch Mini-Vuvuzelas.

Die großzügigen Gruppenräume mit der komfortablen Ausstattung sind besonders gefragt, wenn sich die Sonne mal rar macht. Ob Basteln, Bewegungsspiele oder musische Aktivitäten: der 100 m2 große Gruppenraum mit Klavier und Beamer bietet vielzählige Nutzungsmöglichkeiten. In diesem Jahr allerdings zieht sich die Gruppe viel eher aus Sonnenschutzgründen gelegentlich ins Haus zurück: Der Hochsommer verwandelt Spiekeroog fast schon in eine Südseeinsel.

„Ein klarer Vorteil von Familienfreizeiten: Auch bei schlechtem Wetter kommt keine Langeweile auf“, erklärt Harald Erdmann „Zudem lernen die Kinder hier Selbstständigkeit, weil sie sich auf dem großen Gelände frei bewegen und die älteren Kinder über den hauseigenen Strandaufgang sogar alleine an den Strand gehen können.“ Schließlich ist die Insel autofrei, ein Plus auch für die Eltern, die die Ruhe der Insel genießen. „Die Seele baumeln lassen, dafür ist Spiekeroog der perfekte Ort“, findet denn auch Petra Koch. Schon im vierten Jahr steuert die Kirchengemeinde das „Haus am Meer“ auf Spiekeroog an. Nach den sieben wunderbaren Tagen auf Spiekeroog wird es wohl nicht der letzte Insel-Besuch gewesen sein.