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20 Jahre für Schwangere und junge Familien engagiert

Beraterin Barbara Zwick geht in den Ruhestand – „Aufsuchende Elternhilfe“ auf den Weg gebracht

SKB-Leiterin Annette Drebusch (links) verabschiedet die langjährige Beraterin Barbara Zwick in den Ruhestand. Foto: drh/Tobias Schneider

Hamm (drh) - "Ich könnte stundenlang von meiner Arbeit erzählen. Mein Beruf ist für mich Berufung. Es steckt so viel Herzblut darin", sagt Barbara Zwick. Die langjährige Beraterin der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg in Hamm ist zum 1. April in den Ruhestand gegangen.

20 Jahre lang war Barbara Zwick bei der Diakonie für Ratsuchende da. "Nicht immer bedeutet eine Schwangerschaft nur Glück, sie kann auch Ängste und Unsicherheiten mit sich bringen", erklärt die Diplom-Sozialarbeiterin. "Es bedeutet mir viel, die Frauen bei ihren Fragen und Sorgen zu unterstützen." Die Arbeit habe sie immer als sehr sinnstiftend erlebt.

Eng verbunden ist Barbara Zwick auch mit der "Aufsuchenden Elternhilfe", die sie 2002 auf den Weg brachte. Damit erhalten belastete Familien Unterstützung: Ehrenamtliche Familienpatinnen stehen Eltern mit kleinen Kindern in ihrem oft anstrengenden Erziehungsalltag mit Rat und Tat zur Seite. "Ich freue mich sehr, dass ich das Projekt bis heute begleiten durfte und dass es immer gelungen ist, die Freiwilligen für die Aufgaben zu begeistern", sagt Barbara Zwick. "Es sind sogar noch zwei Frauen der ersten Stunde dabei."

Längst ist das Projekt ein fester Bestandteil der "Frühen Hilfen" in Hamm geworden. Aus dem über Jahre gewachsenen Netzwerk entwickelten sich weitere Angebote, zum Beispiel "Paulchen - Elternschaft auf Probe" für Jugendliche an Schulen. Zum Abschied gab es viele Grüße und Geschenke von den Kolleginnen und Kollegen. Fachbereichsleiter Dirk Grajaszek und SKB-Leiterin Annette Drebusch bedankten sich für den großen Einsatz und wünschte alles Gute. "Barbara Zwick sei fachlich top, hoch engagiert und beliebt gewesen." Eine größere Abschiedsfeier konnte pandemiebedingt leider nicht stattfinden.

Im Ruhestand wird sich Barbara Zwick ehrenamtlich für die "Aufsuchende Elternhilfe" und den 2006 gegründeten Förderverein engagieren. Der Abschied fällt ihr schwer: "Ich vermisse die Diakonie jetzt schon", erzählt sie. 


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