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Alleine ist der Weg zurück hinters Steuer kaum zu schaffen

Suchtberatung der Diakonie hilft bei Vorbereitung auf „Idiotentest“

 

Soest (drh) – Alkohol am Steuer oder andere schwere Vergehen im Straßenverkehr können zum Verlust des Führerscheins führen. Wer seinen „Lappen“ zurückhaben möchte, muss durch die „Medizinisch-Psychologische Untersuchung“ (MPU), im Volksmund auch „Idiotentest“ genannt. Leicht ist dieser Test nicht, und ohne Vorbereitung kaum zu schaffen. Die Suchtberatungsstelle der Diakonie Ruhr-Hellweg bietet jetzt auch in Soest einen MPU-Vorbereitungskurs an.

Dass nicht nur der Weg bis zur MPU sondern mitunter das Leben danach nicht immer leicht ist, weiß Gerd Diederichs, Kursleiter bei der Diakonie. Der Facharzt für Psychiatrie ist seit 25 Jahren auch als Verkehrsmediziner aktiv, hat schon viele Menschen auf ihrem Weg zurück hinters Steuer begleitet.

Hinter einer Autofahrt mit Alkohol steckt nämlich oft eine Abhängigkeitsgeschichte. Die Diakonie setzt deshalb auf die zweigleisige Unterstützung: Die Beraterinnen und Berater bereiten auf den Test vor und gehen mit auf dem Weg raus aus der Sucht - und auch nach der MPU geht bei Bedarf die Unterstützung der Diakonie weiter.

Wer das kostenpflichtige Kurs-Angebot annehmen möchte, kann sich bei der Suchtberatung der Diakonie in der Wiesenstraße 15 in Soest unter der Telefonnummer: 02921 3620-300 oder unter 0162 709 2141 melden.




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