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„Die Ratsuchenden stehen im Mittelpunkt“

Ulrich Brauckmann ist neuer Leiter der Suchtberatung bei der Diakonie Ruhr-Hellweg

 

Ulrich Brauckmann (Mitte) ist neuer Leiter der Suchtberatung bei der Diakonie. Vorstand Christian Korte (links) und Christoph Straub, Fachbereichsleiter „Selbstbestimmtes Leben“, gratulieren. Foto: drh/Kathrin Risken

Kreis Soest/Kamen (drh) - Die Suchtberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg hat eine neue Leitung: Ulrich Brauckmann verantwortet seit einigen Wochen die Angebote an den Standorten Warstein, Lippstadt, Soest, Werl und Kamen. Der Diplom-Sozialpädagoge ist seit 2013 für die Diakonie tätig.

Die Suchtberatung begleitet und unterstützt Menschen, die Probleme mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten haben. Auch Ratsuchende mit einer Essstörung, einer Medien- oder Glücksspielsucht können sich beraten lassen, ebenso Angehörige und Freunden. Eng verknüpft ist die Suchtberatung mit dem Ambulant Betreuten Wohnen, das Menschen mit einer Suchterkrankung beim Alltag in den eigenen vier Wänden begleitet. "Bei unserer Arbeit und in den von uns erbrachten Dienstleistungen steht der Mensch mit seiner seelischen, sozialen, geistigen und körperlichen Gesundheit im Mittelpunkt", erläutert Brauckmann. "Gemeinsam mit den Betroffenen entwickeln wir Wege für die Bewältigung ihrer individuellen Lebenssituation."

Der neue Leiter möchte unter anderem die eigenen Angebote stärken und weiterentwickeln. Das Ambulant Betreute Wohnen für Suchterkrankte möchte er zukünftig ausbauen. Auch die präventive Arbeit der Suchtberatung im Rahmen der regionalen Gesundheitsversorgung im Kreis Soest möchte er weiter in den Blick nehmen, etwa um dem sogenannten "Komatrinken" bei Jugendlichen zu begegnen. Darüber hinaus ist es ihm ein Anliegen, die Beziehungen zu den Kirchengemeinden zu festigen. "Auch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Akteuren aus Gesundheit, Politik, Gesellschaft und Verwaltung ist mir wichtig."

Der 55-jährige Diplom-Sozialpädagoge kann auf umfangreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen zurückblicken. Nach seinem erfolgreich absolvierten Studium an der FH Dortmund arbeitete er bei unterschiedlichen Trägern in Bereichen wie Wohnungslosenhilfe, Schuldnerberatung und Erziehungshilfe. 2013 kam Brauckmann zur Diakonie Ruhr-Hellweg, wo er zunächst für den Betreuungsverein im Kreis Unna tätig war. Von 2018 bis jetzt war er im Rahmen eines Präventionskonzeptes der Stadt Hamm und der Diakonie tätig, mit dem die Sicherheit rund um den dortigen Bahnhof verbessert werden soll. Brauckmann lebt mit seiner Familie in Menden.


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