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Jemandem zum Reden haben, Ängste abbauen

Psychisch Erkrankte können in der Kontakt- und Beratungsstelle der Diakonie weiterhin Unterstützung finden

 

Die Corona-Krise kann psychische Beschwerden noch verstärken. Die KuB der Diakonie sind für die Ratsuchenden da. Symbolfoto: Unsplash

Hochsauerlandkreis (drh) - Die Corona-Pandemie kann zahlreiche psychische Belastungen zur Folge haben. Ebenso ist es möglich, dass schon bestehende psychische Erkrankungen wie Depressionen, Ängste und Zwänge verstärkt werden. In dieser schwierigen Situation sind die Kontakt- und Beratungsstellen (KuB) der Diakonie Ruhr-Hellweg in Meschede und Schmallenberg für die Betroffenen da: Es werden auch weiterhin persönliche Einzelberatungen angeboten, die unter Einhaltung der entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden.

"Krankmeldungen wegen psychischer Beschwerden haben seit Beginn der Pandemie zugenommen", erklärt Melanie Pötter aus der KuB in Meschede. "Häufige Ursache sind zunehmende Einsamkeit, große Niedergeschlagenheit und Ängste - zum Beispiel vor der Zukunft und vor Jobverlust."

Verschärft werde die Situation dadurch, dass Gruppenangebote für Betroffene im Moment nicht stattfinden dürfen, ergänzt ihre Kollegin Christiana Hilmers aus Schmallenberg. "Und das ausgerechnet während der dunklen Jahreszeit, die für Menschen mit Depressionen ohnehin eine besondere Herausforderung ist."

In die KuB kommen können Ratsuchende aus dem Hochsauerlandkreis, wenn sie eine psychische Erkrankung haben oder wenn depressive Verstimmungen durch Corona ausgelöst worden sind. Die Beraterinnen hören zu und unterstützen bei der Stabilisierung.

Eine vorherige telefonische Terminabsprache ist unbedingt erforderlich. Die KuB in Meschede ist zu erreichen unter Telefon 0291 2900-171. Das Team in Schmallenberg hat die Rufnummer 02972 477 57.


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