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Kleine Forscher erkunden die Umwelt

Zweiwöchiges Projekt für Kinder im aki – Offener Treff und Abenteuerspielplatz der Diakonie

Beim Gartenprojekt haben die Kinder gemeinsam gegraben, gesät, gepflanzt und gegossen. Foto: drh

 

Meschede (drh) – „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht so einen schönen Garten gesehen“, erzählt der zehnjährige Ahmed begeistert. Und der elfjährige Jasin ergänzt munter: „Das macht voll Spaß hier!“. Die beiden Kinder aus Meschede sind gerade bei einer besonderen Aktion im aki – Offener Treff und Abenteuerspielplatz – dabei gewesen. Unter dem Motto „aki – die Welt und ich“ drehte sich dort jetzt zwei Wochen lang alles um die Themen Energie und Klima. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ausgiebig zu forschen, zu experimentieren, die Natur zu erkunden und kreativ zu sein.

 

Ein Höhepunkt des Programms war für viele Kinder ein Gartenprojekt. Dabei wurde gemeinsam gegraben, gesät, gejätet und gegossen. Mehrere Tage lang herrschte großer Trubel auf dem Außengelände des aki. Zusammen mit Fachmann Rudi von der „GemüseAckerdemie“ legten die Jungen und Mädchen einen Gemüsegarten mit insgesamt zehn Beeten an. Gepflanzt wurden Tomaten, Kürbisse, Salate, Mangold, Erbsen, Bohnen, Kartoffeln, Fenchel und Möhren. Jeden Tag entwickelte sich der Garten ein Stück weiter. Am Ende des Projektes besuchte die Gruppe noch Rudis eigenen Garten in Eslohe, wo sie schon Gemüse ernten und probieren konnten.

 

Spannend für die Kleinen war auch eine Forscherwerkstatt. Unter fachkundiger Begleitung des zdi-Schülerlabors der Fachhochschule Südwestfalen beschäftigten sie sich mit Themen wie Klimawandel und Erneuerbare Energien. Zum Auftakt diskutierte die Gruppe, was bei einem kompletten Stromausfall passieren würde. Am zweiten Tag erforschte sie mit Experimentierkästen, wie Sonne, Wind und Wasser für die Stromerzeugung genutzt werden.

 

Die Medienwerkstatt stand bei den Kids ebenfalls hoch im Kurs – hier recherchierten sie eifrig zu Umweltfragen, knipsten Fotos und lernten, wie sie Informationen am besten für andere aufbereiten können. Exkursionen in die Region rundeten das Programm ab: Eine Quellenwanderung und ein Ausflug zur Hennetalsperre machten allen Beteiligten großen Spaß.

 

Zum Abschluss der beiden Aktionswochen ziehen die Organisatoren eine positive Bilanz: „Wir konnten viele Kinder neugierig machen auf naturwissenschaftliche Themen wie Strom, Energie und Nachhaltigkeit“, sagt Peter Ogrodowski, Leiter des aki. Ähnlich sieht das auch seine Kollegin Anne Gadermann: „Die Kinder waren mit großer Freude dabei und haben engagiert mitgearbeitet.“

 

 




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