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"Mir hat oft weh getan, wie schlecht Frauen behandelt werden"

Künstlerin Carola Eilert spendet an das Frauenhaus

Carola Eilert zeigt Frauenhaus-Leiterin Birgit Nehm die „Amazone“, ein zentrales Motiv in den Arbeiten der Künstlerin. Foto: Kathrin Risken/drh

Hamm (drh) – „Ein Kunstwerk für die Künstlerin“, strahlt Birgit Nehm vom Frauenhaus in Hamm und überreicht Carola Eilert freudig ein buntes Kinderbild. Das haben die Kinder, die derzeit in der Einrichtung der Diakonie Ruhr-Hellweg leben, für die Künstlerin Eilert gemalt. Als Dank für deren großzügige Spende an das Frauenhaus: 1.350 Euro gibt die Hammer Kulturschaffende an Birgit Nehm und ihr Team.

 Das Geld stammt aus dem Verkauf von Exponaten der aktuellen Ausstellung der Künstlerin im „Künstlerwinkel“, wo sich das Gemeinschaftsatelier des Arbeitskreises Kunst Hamm befindet. Noch ein Jahr lang werden die Arbeiten Eilerts dort zu sehen sein, besonders ist, dass alle Bilder und Zeichnungen zum Verkauf stehen.

Vieles dreht sich in der Kunst Eilerts um Frauen, ein zentrales Thema ihrer Arbeiten. „Ich betrachte meine Kunst selbst als ,Frauenkunst´`, so Eilert. „Mir hat oft weh getan, wie schlecht Frauen behandelt werden.“ Fast logisch konsequent, dass die Spende an das Frauenhaus der Diakonie Ruhr-Hellweg geht, dessen Leiterin Birgit Nehm an diesem Tag erzählt, wie die Einrichtung arbeitet, vor welchen Herausforderungen die Mitarbeiterinnen immer wieder stehen und wie es den Frauen, die bei der Diakonie Schutz suchen, auf ihrem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft geht.




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