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Neue Leitung im Arbeitsbereich „Ambulant Betreutes Wohnen“

Der langjährige Diakonie-Mitarbeiter Herbert Torbohm ist für die Angebote im Kreis Unna, in Arnsberg und Hamm verantwortlich

 

Herbert Torbohm (Mitte) ist neuer Leiter im Arbeitsbereich „Ambulant Betreutes Wohnen“. Diakonie-Vorstand Christian Korte (links) und Christoph Straub, Fachbereichsleiter „Selbstbestimmtes Leben“, wünschen ihm viel Erfolg für seine künftigen Aufgaben. Foto: drh

 

Kreis Unna, Arnsberg, Hamm (drh) – Stabübergabe beim „Ambulant Betreuten Wohnen“ der Diakonie Ruhr-Hellweg: Herbert Torbohm ist neuer Leiter des Arbeitsbereichs im Kreis Unna, in Arnsberg und in Hamm. Der 47-jährige Diplom-Sozialarbeiter ist im Werk kein Unbekannter: Bereits seit dem Jahr 2012 ist er für das „Ambulant Betreute Wohnen“ in Unna tätig. Als Leiter folgt er nun auf Wolfgang Niebisch, der in den kommenden Monaten in den Ruhestand gehen wird.

Das „Ambulant Betreuten Wohnen“ der Diakonie Ruhr-Hellweg ist für Ratsuchende mit den unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen da, um sie auf ihrem individuellen Weg in ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu beraten und zu begleiten. In Arnsberg engagiert sich das Team für Männer und Frauen mit einer Suchterkrankung oder Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten – zum Beispiel Überschuldung oder drohende Wohnungslosigkeit. In Kamen stehen Klientinnen und Klienten mit einer geistigen Behinderung im Mittelpunkt der Arbeit. In Unna kümmern sich die Mitarbeitenden um Menschen mit einer Suchterkrankung oder einer psychischen Erkrankung wie Depression oder Magersucht. In Hamm richtet sich das Angebot an Menschen mit einer Suchterkrankung sowie an Frauen, die von Gewalt bedroht sind – hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Frauenhaus der Diakonie. Als neuer Leiter möchte Herbert Torbohm seinen Arbeitsbereich weiter stärken und beständig weiterentwickeln.

Unter anderem plant der Sozialarbeiter, neue Möglichkeiten in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten zu entwickeln und umzusetzen. Als Beispiel nennt er das sogenannte Peer-Counseling. Dieses ergänzende Beratungsangebot erfolgt möglichst von Betroffenen für Betroffene. „Beratende, die sich in einer ähnlichen Situation befinden oder vergleichbare Erfahrungen gemacht haben, haben häufig einen ganz besonderen Zugang zu den Klientinnen und Klienten“, erklärt er. 

Bei seiner Arbeit legt Herbert Torbohm viel Wert auf einen ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatz. „Die Zukunftsfähigkeit unserer Angebote lässt sich nur erfolgreich gestalten, indem wir das ‚große Ganze‘ im Blick behalten.“ Vor diesem Hintergrund ist es ihm ein Anliegen, die Beziehungen zu den Kirchengemeinden vor Ort und sowie zu den Ehrenamtlichen weiter zu stärken. „Auch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Akteuren aus Politik, Gesellschaft und Verwaltung ist mir sehr wichtig“.

Der gebürtig aus Werl stammende Torbohm kann auf umfangreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen zurückblicken. Nach seinem erfolgreich absolvierten Fachhochschul-Studium in Köln, Münster und den Niederlanden war der Diplom-Sozialarbeiter bei der Diakonie in Ratingen und danach beim Ev. Perthes-Werk in Hamm und in Arnsberg beschäftigt. Schwerpunkte waren hier jeweils die Suchtkrankenhilfe und Gesundheitsförderung. Anschließend folgte eine rund zweijährige Zeit als Management-Assistent bei einem spanischen Unternehmen, bevor Torbohm als Betreuer zur Diakonie Ruhr-Hellweg wechselte. Berufsbegleitend absolvierte der Diplom-Sozialarbeiter eine Qualifizierung zum Coach.

 

 

 

 

 




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