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Eleonore und Johannes Förster feiern im „Haus zum Guten Hirten“ ihre Kronjuwelenhochzeit

 

Von den schönen und unbeschwerten Jahren in ihrem Forsthaus erzählten Eleonore und Johannes Förster ihren Gästen bei ihrer Kronjuwelenhochzeit im Diakonie Seniorenzentrum Haus zum Guten Hirten in Arnsberg. Foto: drh

 

Arnsberg (drh) – Im Jahr 1943 haben sie sich ewige Treue geschworen, daran haben sie sich bis heute gehalten: Eleonore und Johannes Förster feierten jetzt im Arnsberger „Haus zum Guten Hirten“ ihre Kronjuwelenhochzeit.

Das Ehepaar darf auf 75 Jahre gemeinsamer Ehe zurückblicken. Ein ganz besonderer Tag, den die 97-jährige Eleonore Förster und der 96 Jahre alte Ehemann im Kreise ihrer Familie im Seniorenzentrum der Diakonie Ruhr-Hellweg feierten – sehr dankbar und gut gelaunt. „Da wir uns immer aufeinander verlassen konnten, fällt das fröhlich Sein auch im Alter nicht schwer“, erzählt Eleonore Förster. „Die beiden sind ein eingespieltes Team, immer freundlich und charmant“, lacht Birgit Krüger vom Haus zum Guten Hirten.

Johannes Förster machte zunächst eine Forstausbildung, arbeitete im Krieg als Fluglehrer. Der Wald ließ vor allem den Ehemann nie los, war immer seine Leidenschaft: Nach dem Krieg zog die Familie nach Bad Fredeburg – natürlich in ein Forsthaus. „Bei uns war immer viel los“, lacht Eleonore Förster. Das Haus war Lebensmittelpunkt und für die drei Kinder der Eheleute liebevolle Heimat: „Mutter Lore war eine wundervolle Gastgeberin mit viel Lebensfreude. Sie hat dem Leben ihrer Kinder den roten Faden gegeben“, berichtet der Nachwuchs heute. „Wir erlebten in der Natur, im Wald, die schönsten Jahre.“

Johannes Förster, so erinnert man sich, habe im Forsthaus die liebevolle Gastfreundschaft seiner Frau durch seine Musik ergänzt: Mit Jagdhorn und Ziehharmonika sorgte er für manch heitere und unbeschwerte Stunde. Seine Liebe zur Natur drückt sich in seinen Holzschnitzereien aus.

 

Natürlich wurde auch angestoßen auf diesen besonderen Tag. „In meiner mehrjährigen Tätigkeit im Haus zum Guten Hirten habe ich einige Male den 100. Geburtstag mitgefeiert. An eine Kronjuwelenhochzeit kann ich mich nicht erinnern“, sagt Birgit Krüger. Glückwunsch und einen Blumenstrauß gab es von Bewohnerbeiratsvorsitzendem Hermann Westermann (97 Jahre alt) und seiner Stellvertreterin Liesel Höhn (94 Jahre alt). Liesel Höhn brachte Ihr Akkordeon mit und lud zum Singen ein. Johannes Förster, selbst Akkordeonspieler und oft mit seinem Instrument für die Bewohner da, erinnerte sich daran, dass er und seine Kameraden in den grauen Tagen des Zweiten Weltkrieges oft durch die Musik auf andere Gedanken kamen.

 

 




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