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10. 01. 20 

Konflikten und Rassismus verantwortungsvoll entgegenwirken

Die Familienbildung bietet gemeinsam mit der Gewalt Akademie Villigst eine Ausbildung im Deeskalationstraining an

Hamm (drh) - Wie kann ich einen Konflikt verhindern oder einen heftigen Streit schlichten? Welche Ursachen hat Mobbing? Wie begegne ich Gewalt und Rassismus? Um diese und viele weitere Fragen geht es ab April bei einem besonderen Angebot der Diakonie Ruhr-Hellweg. Die Familienbildung des Wohlfahrtsverbandes gestaltet in Kooperation mit der Gewalt Akademie Villigst (GAV) eine berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Deeskalationstrainer/in Gewalt und Rassismus.

Die Teilnehmenden üben darin, wie man in Bedrohungssituationen und bei Konflikten den eigenen Standpunkt findet, diesen festigt und wirkungsvoll Grenzen setzt. Ziel ist es, dass sie eigenverantwortlich qualifizierte Trainings zu Gewalt und Rassismus anbieten können. "Die Diakonie Ruhr-Hellweg tritt für ein friedliches Miteinander aller Menschen ein", sagt Projektkoordinatorin Susanne von Dolenga. "Mit diesem besonderen Angebot möchten wir zu einer gewaltfreieren Gesellschaft beitragen, in der Ausgrenzung und Rassismus keinen Platz haben."

Der theoretische Teil umfasst acht Tage innerhalb einer festen Gruppe. Zusätzlich gibt es vier jeweils zweitägige Praxis-Trainings aus den Bereichen Prävention, Intervention, Rassismus und Mobbing. Treffpunkt für alle Termine ist die Tagungsstätte Caldenhof in Hamm. Voraussetzung für die Teilnahme an der beruflichen Weiterbildung sind mindestens vier Jahre Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen. Angesprochen sind zum Beispiel Erzieherinnen und Erzieher, Polizistinnen und Polizisten oder Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Das Angebot ist ebenfalls geeignet für Interessierte, die ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Wer die Ausbildung erfolgreich absolviert, erhält eine entsprechende Bescheinigung.

Die Ausbildung zum/zur Deeskalationstrainer/in startet ab April und endet im November 2020. Eine Anmeldung ist bis zum 1. März erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung bei Susanne Ernst von der Diakonie unter Telefon 02381 544 0040 und sernst@diakonie-ruhr-hellweg.de.


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