Veranstaltungen Seminar
28. 04. 18 

Schwierige Emotionen besser meistern

Die Diakonie Ruhr-Hellweg bietet ein Achtsamkeitstraining an

 

Meschede (drh) –  Wut, Angst, Aggression oder Eifersucht: Wohl jeder Mensch kennt solche Gefühle. Sie zu durchleben ist nicht immer leicht - gern werden sie deshalb verdrängt. In der Regel hilft das aber nicht, und sie tauchen schnell wieder auf. Wie man mit schwierigen Emotionen besser umgehen kann, erfahren Interessierte am Samstag, 28. April, bei einem Angebot der Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch Erkrankte (KuB) der Diakonie. In dem Tagesseminar macht sich die Gruppe mit dem Thema Achtsamkeit vertraut.

 

Der Ansatz: Die Teilnehmenden lernen, ihre individuellen Emotionen bewusster wahrzunehmen, damit sie deren Wucht abmildern können. Ziel ist es, die eigenen Gefühle besser kennen und steuern zu lernen, um auch die emotionale Verletzlichkeit zu verringern. „Wir möchten den Teilnehmenden Wege aufzeigen, wie sie schwierige Gefühle annehmen können, ohne sich von ihnen beherrschen zu lassen“, erklärt Melanie Pötter von der KuB.

 

Zunächst erfährt die Gruppe etwas über die Wirkkraft von Emotionen. Dann veranschaulichen leichte Übungen, wie man mit seinen Empfindungen in einen bewussten Kontakt treten und einen anderen Blick darauf bekommen kann. „Wenn Sie lernen, Emotionen neutral zu beobachten und darauf achten, was parallel in Kopf, Körper und Herz geschieht, nehmen Sie die Wucht heraus und kommen zur Ruhe“, so  Melanie Pötter.

 

Das Angebot „Schwierige Emotionen meistern durch Achtsamkeit“ wird von Claudia Mertens geleitet. Es findet am Samstag, 28. April, von 9.30 bis 16 Uhr im Haus der Diakonie in Meschede statt, Schützenstraße 10. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte dicke Socken, eine Decke, ein kleines Kissen und etwas für den Mittagsimbiss mitbringen.

 

Die Kosten für das Tagesseminar betragen 20 Euro. Bezieherinnen und Bezieher von Sozialleistungen können ggf. einen ermäßigten Beitrag zahlen oder auf Anfrage komplett davon befreit werden. Anmeldungen bis zum 23. April bei Melanie Pötter, Telefon (0291) 2900 171, (0151) 178 26 123 oder E-Mail mpoetter@diakonie-ruhr-hellweg.de.




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