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Wie fühlt sich das Vergessen an?

Das „Haus zum Guten Hirten“ lädt Angehörige von Menschen mit Demenz zu einem Informationsabend ein

 

Arnsberg (drh) - Wie fühlen sich Menschen mit Demenz? Wie erleben sie Situationen, die ihre Angehörigen hilflos machen? Und wie können Familienmitglieder darauf eingehen? Diese und ähnliche Fragen beantwortet Jochen Laible von der Diakonie Ruhr-Hellweg bei einem Informationsabend am Mittwoch, 13. November. Der gelernte Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler spricht über die Entstehung von Demenz und erläutert, wie sich die veränderte Lebenssituation von Betroffenen anfühlt. Außerdem gibt er Angehörigen Tipps für die Kommunikation. Mit seinem Vortrag möchte der Experte zu einem besseren Verständnis im Umgang mit Menschen mit Demenz beitragen. Im Anschluss beantwortet er gern Fragen.

"Sich in die veränderte Wirklichkeit eines Menschen mit Demenz hineinzuversetzen und ihn in dieser Welt der Verwirrtheit zu begleiten - das ist eine große Herausforderung", erläutert Jochen Laible. "Sie erfordert von uns nicht nur Einfühlungsvermögen, sondern auch die Akzeptanz des Betroffenen und menschliche Wärme."

Der Informationsabend für Angehörige von Menschen mit Demenz findet am Mittwoch, 13. November, von 18 bis 20 Uhr im Seniorenzentrum "Haus zum Guten Hirten", Ginsterweg 27, in Arnsberg statt. Das Angebot ist kostenlos, Anmeldungen sind nicht erforderlich.


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