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Diakonie Ruhr-Hellweg trauert um Johannes Schäfer

Ehemaliger Vorstand verstorben

 

Das „Ja“ der Liebe Gottes zu den Menschen prägte seine Arbeit: Johannes Schäfer lebte diese Einstellung und zeigte sie ganz deutlich auf einem Poster in seinem Büro. Foto: drh

Kirchenkreise Hamm, Soest-Arnsberg, Unna (drh) - "Man muss Menschen mögen", so beschrieb Johannes Schäfer einmal einen wichtigen Grundsatz von Führung innerhalb der Diakonie. Und auch das Evangelium vermochte er auf ein klares "Ja" zu verdichten. Ein Ja der Liebe Gottes zu den Menschen, zum Glauben und zur Hoffnung. Und diese Einstellung zeigte und lebte er: Einige Kolleginnen und Kollegen erinnern sich noch an das Poster mit dem riesigen "ja" in seinem Büro.

 

Der ehemalige Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg verstarb am Freitag nach langer schwerer Krankheit auf der Insel La Palma, seiner Wahlheimat neben Meschede. "Traurig über seinen Tod und mit großer Dankbarkeit für sein Wirken denken viele von uns an nachwirkende Begegnungen mit Johannes Schäfer, an Geschichten, die er zu erzählen wusste und die Leidenschaft, mit der er sich für Menschen und die Diakonie einsetzen konnte", sagt Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg.

 

Johannes Schäfer war bis 2010 Vorstand der Diakonie-Ruhr-Hellweg. Anfang der 70er Jahre gründete er die Diakonie im Kirchenkreis Arnsberg als erster Geschäftsführer mit. Damals noch klein: in einem Büro mit einer Mitarbeiterin in den Räumen der Evangelischen Kirchengemeinde Meschede. Johannes Schäfer führte die drei Diakonischen Werke Hamm, Soest-Arnsberg und Unna zum Diakonie Ruhr-Hellweg e.V. zusammen. Als Sohn eines Missionars in China geboren, vermochte Schäfer es, die unterschiedlichen Kulturen der Werke zu verbinden, Menschen mitzunehmen und für neue Wege zu begeistern.

 

Zahlreiche Dienste initiierte er - zum Beispiel die TelefonSeelsorge der Diakonie in Meschede - ermutigte viele, Dienste für Menschen in Not auf- und auszubauen. Der aki - Offener Treff und Abenteuerspielplatz in Meschede lag ihm besonders am Herzen, aber auch die Insel Spiekeroog auf der die Diakonie das "Haus Barmen" und das "Haus am Meer" betreibt, das Matthias-Claudius-Haus in Meschede-Eversberg, die Ehe- und Lebensberatung, die Behindertenberatung, das Frauenhaus in Hamm, "Investmensch" - und irgendwie stand er jedem Dienst in "seinem Haus" nahe.

 

Christian Korte: "Ein nahbarer Vorstand, ein Ermutiger, ein Macher und glaubensstarker Mensch ist von uns gegangen. Wohin? Johannes würde wahrscheinlich sagen ,nach Hause`. Und das ist doch tröstlich - denn der Tod ist nicht das Ende. Danke Johannes!"

 

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