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„Corona führt zu noch mehr Ausgrenzung“

Zum „Tag der Wohnungslosen“ macht die Diakonie auf Not von Menschen ohne Obdach aufmerksam

 

Julia Mühling, Leiterin der Wohnungslosenberatung der Diakonie, beobachtet in ihrer täglichen Arbeit verstärkte Ausgrenzung durch die Corona-Pandemie. Foto: drh

Arnsberg (drh) - Zum deutschlandweiten "Tag der Wohnungslosen" am 11. September macht die Diakonie Ruhr-Hellweg auf die Not von Menschen ohne Obdach aufmerksam. Aufgrund der Corona-Pandemie seien Wohnungslose verstärkt von Ausgrenzungen betroffen, betont der Wohlfahrtsverband. Gleichzeitig werde dringend sozialer Wohnraum benötigt.

"Wir beobachten, dass seit Beginn der Corona-Pandemie die Ausgrenzung von Menschen ohne Obdach noch zugenommen hat", erzählt Julia Mühling, Leiterin der Wohnungslosenberatung der Diakonie Ruhr-Hellweg. "Aus Angst vor Ansteckung wird soziale Nähe oder das Spenden sehr zurückgefahren", bedauert sie. Zur Situation in der Umgebung weiß die Sozialarbeiterin: "Bei uns in der Region sind es vor allem alleinlebende Personen, für die es schwer ist, an bezahlbaren sozialen Wohnraum zu kommen, da muss sich dringend etwas ändern." Zur täglichen Arbeit gibt Julia Mühling an: "Damit die Menschen aber nicht nur schnell ein Dach über dem Kopf haben, sondern auch aus der Wohnungslosigkeit herausfinden, benötigen sie eine soziale Betreuung, die ihnen hilft, ihre vielfältigen Probleme zu bewältigen. Hier bieten wir uns als erfahrener Partner in der Wohnungslosenhilfe an."


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