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Wichtige Frist für Pflegegeldbezieher läuft ab

Noch schnell verpflichtende Beratungstermine bis 30.06. vereinbaren

Foto zeigt Sarah Ziebe

Sarah Ziebe von der Diakoniestation der Diakonie Ruhr-Hellweg macht auch kurzfristig Beratungstermine möglich. Foto: drh

Soest (drh) – Für Pflegegeldbezieher läuft Ende des Monats eine wichtige Frist ab, die – wenn sie nicht eingehalten wird – empfindliche Folgen haben kann. Darauf weist die Diakoniestation der Diakonie Ruhr-Hellweg hin. Konkret geht es um die Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI. Sie ist ein gesetzlich vorgeschriebener Beratungsbesuch für Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2, die zu Hause gepflegt werden und Pflegegeld beziehen. Die Kosten werden komplett von der Pflegekasse übernommen und die Beratungen finden einmal im Halbjahr statt. Wird die Beratung bis zum Stichtag 30.06. nicht durchgeführt, kann es zu Schreiben der Pflegekassen, zu Kürzungen oder sogar zur Einstellung des Pflegegeldes kommen. „Das kann man verhindern, wenn sich Betroffene jetzt noch schnellstmöglich um einen Termin bei uns bemühen. Das spart viel Ärger und Stress“, erklärt Pflegedienstleitung Sarah Ziebe von der Diakoniestation in Soest. „Wir machen auch kurzfristig noch Beratungstermine möglich und kommen zu Ihnen nach Hause“, so Ziebe weiter.

Das Gesetz sieht vor, dass pflegebedürftige Menschen, die zu Hause ohne die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes gepflegt und betreut werden und dafür Pflegegeld erhalten, sich regelmäßig von einer qualifizierten Pflegefachperson beraten lassen müssen. Die Beratungsbesuche dienen dazu, die Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Besuche steht nicht die Kontrolle, sondern die Hilfe und Entlastung im Pflegealltag. Die Pflegefachkraft prüft so, ob die häusliche Pflege sichergestellt und der Gesundheitszustand stabil ist. Sarah Ziebe: „Für viele Angehörige ist der Pflegealltag sehr komplex und zeitaufwendig. Da unterstützen wir und geben konkrete Orientierung, zum Beispiel prüfen wir, welche Leistungen den Klienten zustehen. Wir klären auch, ob es einen Bedarf für Pflegehilfsmittel gibt, oder ob Anpassungen im Wohnumfeld bestehen. Zudem schauen wir, ob pflegende Angehörige durch Kurse, Verhinderungspflege oder Entlastungsangebote besser unterstützt werden können. Ein Vorteil bei uns: Sollten wir Unterstützungsbedarf erkennen, können wir direkt und unkompliziert die Versorgung übernehmen.“

Ein Beratungstermin dauert in der Regel eine Stunde. Der ambulante Pflegdienst der Diakonie ist in Soest, Werl, Welver und Bad Sassendorf im Einsatz und kümmert sich bei der Pflegeberatung auch um die notwendigen Nachweise. Terminvereinbarungen sind ab sofort unter der 02921-3620-400 oder per Mail an diakoniestation@diakonie-ruhr-hellweg.de möglich.

www.diakonie-ruhr-hellweg.de

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