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Kurzweilige Reise durch die Geschichte der Frauenrechte

Der Frauensalon mit Vortrag und Musik kommt bei den Zuhörerinnen gut an

 

Gestalteten den Abend: (von links) Birgit Nehm (Frauenhaus), Pfarrerin Ute Böning, Referentin Lucia Fahrenholtz und Pianistin Takako Oishi. Foto: drh

Hamm (drh) – Besondere Einblicke in die Geschichte der Frauenrechte haben die Besucherinnen jetzt beim Frauensalon im Frauenhaus bekommen. Das Thema der gut besuchten Veranstaltung lautete in diesem Jahr: „Der lange Weg zum Frauenwahlrecht“. Eingeladen hatten Birgit Nehm vom Frauenhaus und Pfarrerin Ute Böning, Frauenbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Hamm. 

Als Referentin war die Historikerin und Kulturwissenschaftlerin Lucia Fahrenholtz zu Gast. Sie nahm das Publikum mit auf eine informative und kurzweilige Reise durch die Geschichte der Frauenrechte. Dabei schlug sie einen Bogen von der Schöpfungsgeschichte über die Französische Revolution bis zum Unabhängigkeitskrieg in den USA. Schließlich machte sie Halt bei den Suffragetten in England und gelangte zu den Frauen in Deutschland, die 1919 im Kampf um das Wahlrecht erfolgreich waren. Zum Abschluss trat Lucia Fahrenholtz als deutsche Frauenrechtlerin Marie Juchacz (1879-1956) auf die Bühne und ließ diese eindrücklich aus ihrem Leben und dem Kampf für mehr Gleichberechtigung erzählen.

Zwischen den Beiträgen spielte die Pianistin Takako Oishi Musikstücke aus den verschiedenen Epochen. Die Besucherinnen sangen immer wieder mit. Nicht nur in der Pause gab es Raum für angeregte Gespräche. Am Ende waren sich die Anwesenden einig, dass die Frauen der Geschichte Großartiges erreicht hätten, aber der Weg zur vollkommenen Gleichberechtigung noch nicht zu Ende sei.

 

 

 




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