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Die Diakonie Ruhr-Hellweg lädt zum Gottesdienst in der Hohnekirche ein

In würdevollem Rahmen verstorbener Kinder gedenken

 

Soest (drh) - Ein Kind zu verlieren; das ist ein unbegreiflich schweres Schicksal. Um der Trauer Raum zu geben und verstorbener Kinder in besonders liebevoller Weise zu gedenken, findet am Sonntag, 12. Dezember, in Soest ein Gottesdienst für trauernde Eltern, Angehörige und Freunde statt.

"Der Gottesdienst hat einen meditativen Charakter", erzählt Annette Drebusch von der Beratungsstelle für Familien- und Lebensfragen der Diakonie Ruhr-Hellweg. "Wir zünden für jedes verstorbene Kind eine Kerze an. In der Kirche wird es dann hell, während es draußen in dieser Jahreszeit dunkel ist." Seit bereits 18 Jahren richten Diakonie und Seelsorge vor Ort den Gottesdienst aus - diesmal gestalten ihn Pfarrerin Martina Kluft und Annette Drebusch gemeinsam. Musikalisch begleitet wird die Zeremonie von Martin Schreiber und Helmut Reimer.

Einige Eltern kämen jedes Jahr, ergänzt Drebusch: "Der Gottesdienst ist für viele ein festes Ritual. Wenn der Tod des Kindes im Umfeld nicht mehr so präsent ist, ist es für die Betroffenen oft hilfreich, einen festen Tag zu haben, an dem der verstorbenen Kinder gedacht wird." In dieses Gedenken eingeschlossen sind auch Kinder, die bereits im Mutterleib, während der Geburt oder nach kurzer Lebenszeit gestorben sind. Der ökumenische Gottesdienst findet immer am zweiten Sonntag im Dezember statt. Weltweit wird an diesem Tag verstorbener Kinder gedacht, begleitet vom "Worldwide Candle Lighting". Dieses geht auf eine Initiative verwaister Eltern in den USA zurück. Auf der ganzen Welt stellen Menschen in Gedenken an verstorbene Kinder am Abend brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, sodass eine 24-stündige Lichterwelle um die ganze Welt geht.

Der ökumenische Gedenkgottesdienst für verstorbene Kinder ist für Sonntag, den 12. Dezember, um 17 Uhr in der Kirche St. Maria zur Höhe (Hohnekirche) in Soest geplant. Diakonie und Gemeinde bitten um Einhaltung der geltenden Corona-Schutzverordnung.


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