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Festgottesdienst mit 30 gestalteten Schaf-Modellen

Ev. Kirchenkreis Unna feiert 200-jähriges Jubiläum mit besonderer Aktion – auch Diakonie beteiligt


Kirchenkreis Unna (drh) - Mit einem Gottesdienst und einem Empfang feiert der Ev. Kirchenkreis Unna sein 200-jähriges Bestehen. Am 23.9.1818 tagte erstmals eine gemeinsame evangelische Synode in Unna, auf den Tag 200 Jahre später begeht der Kirchenkreis dieses Jubiläum.

Im Gottesdienst um 17 Uhr in der Ev. Kirche Unna-Lünern erinnert die Kantate über Psalm 23 von Winfried Petersen an das erste Siegel des Kirchenkreises. Dort waren zwei sich reichende Hände über einer geöffneten Bibel zu sehen, vermerkt war die Bibelstelle Johannes 10: "Ich bin der gute Hirte". Eine Aktion nimmt das Bild des Hirten auf: 30 gestaltete Schaf-Modelle kommen aus Einrichtungen und Gemeinden zum Fest. Alle unter dem Motto "Sei ein Schaf - folge nach!" Auch die Kinder der Kita Luna haben sich beteiligt.

Superintendent Hans-Martin Böcker ist sich der Zweideutigkeit des Mottos bewusst: "Ja, das hat auch Irritationen gegeben, denn wer will schon ein Schaf sein. Aber das Bild von Hirte und Schaf rührt immer noch Menschen an, wir wollen es neu entdecken." Neben der kleinen Schaf-Ausstellung bereichern Kabarettist Martin Funda und Musiker des Akkordeonorchesters Königsborn den sich an den Gottesdienst im Gemeindehaus anschließenden Empfang. Einen kurzen Blick in die Geschichte wirft Fröndenbergs Stadtarchivar und Presbyter Jochen von Nathusius.

In der Stadtkirche Unna konstituierte sich am 23. September 1818 der Kirchenkreis Unna. Ein Jahr zuvor hatte König Friedrich Wilhelm III. die beiden getrennten protestantischen Kirche, die lutherische und die reformierte, aufgefordert, sich zu vereinigen. Zum ersten Superintendenten wurde Gottlieb Trippler gewählt. Zunächst gehörten auch noch Aplerbeck, Asseln und Wickede zum Gebiet des Kirchenkreises, der ansonsten in den gleichen Grenzen heute noch besteht: Die Orte Bergkamen, Kamen, Unna, Holzwickede und Fröndenberg gehören dazu. Heute leben ca. 73.000 evangelische Christen in 13 Gemeinden.

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