Diakonie, SKM und Stadt Lippstadt informieren auch während der Pandemie
Lippstadt (drh) - Ein Unfall oder eine Erkrankung kann zur Folge haben, dass man die eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbstständig erledigen kann. Für den Fall der Hilfsbedürftigkeit können Menschen rechtzeitig eine Vorsorgevollmacht erteilen und bestimmen, wer ihre Interessen im Ernstfall vertreten soll. Wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt, kann Unterstützung durch rechtliche Betreuer*innen erforderlich werden. Sie helfen beim Umgang mit Schriftverkehr, Behörden und Finanzen - und das oft ehrenamtlich.
Für Menschen, die dieses Ehrenamt schon ausüben oder dies in Erwägung ziehen, bieten die Betreuungsvereine der Diakonie Ruhr-Hellweg e. V. und des Sozialdiensts Katholischer Männer e. V. sowie die Betreuungsstelle der Stadt Lippstadt regelmäßig eine "Einführung in das Betreuungsrecht" an. Die letzte Veranstaltung musste pandemiebedingt ausfallen, doch auch abseits der festen Termine ist es stets möglich, sich bei den Betreuungsvereinen zu erkundigen: "Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer haben viele Gesetze zu beachten und spezifische Angelegenheiten zu regeln - da tut es gut, sich Unterstützung zu holen und sich umfassend informieren zu lassen", so Beate Heck vom Betreuungsverein der Diakonie.
Informationen zu Vorsorgevollmachten und Betreuungsrecht erhalten Interessierte bei Beate Heck (Diakonie, Tel. 02941 9785514) sowie bei Anja Balke (SKM, Tel. 02941 973417).









